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Willkommen in der Ethik-Werkstatt!

You are Welcome in the Ethics-Workshop!

[Ausgabe vom 28.04.2012 / Startseite]


"Was für mich wahr und gültig sein soll, das muss von mir auch eingesehen werden können!"

"Whatever shall be true and valid for me must also be comprehensible for me!"


Dieser Leitspruch hat einen theoretischen Hintergrund, den man in den folgenden 6 Schritten skizzieren kann:
This motto has a theoretical background, that one can sketch by the following 6 steps:


1.) Wir haben Fragen, auf die wir nach Antworten suchen.
1.) We have questions and are looking for answers.

2.) Wir suchen nicht nach irgendwelchen Antworten sondern nach den richtigen (wahren, gültigen) Antworten.
2.) We are not looking for any answers you like but for the right (true, valid) ones.

3.) Neben der Wissenschaft (im weiteren Sinne) beanspruchen auch andere soziale Instanzen für die von ihnen gegebenen Antworten Richtigkeit.
3.) Besides science (in a broader sense) there are other social institutions, which are also claiming that their answers are right.


4.) Das Besondere an wissenschaftlichen Behauptungen ist, dass über sie im Prinzip ein allgemeiner Konsens möglich sein muss. Die Begründung wissenschaftlicher Behauptungen stützt sich allein auf intersubjektiv nachvollziehbare und zwanglos teilbare, also einsichtige Argumente.
4.) The special thing about scientific statements is that a free general consent must be possible about them. The justification of scientific statements is grounded exclusively on arguments that can be followed and shared by others without using any force.

5.) Wer sich auf das Ziel eines zwanglosen argumentativen Konsens nicht festlegen lassen will, der entzieht der gemeinsamen Argumentation die Grundlage. Er behält sich damit vor, gegebenenfalls seine Antworten anderen auch gegen deren Einsicht aufzuzwingen. Damit schließt er sich selber aus der wissenschaftlichen Argumentation aus.
5.) A person, who does not agree to aim at a forceless general consent founded on arguments, denies the basis for common arguing and discussion. He does not give up the option to enforce his answers on me and others against our will. By this he excludes himself from scientific discussions.

6.) Mit der Identifizierung einer Position als "unwissenschaftlich" hat die Methodologie der Wissenschaft ihre kritische Aufgabe erfüllt. Gegen eine solche Position helfen keine Argumente, dazu bedarf es anderer Mittel.
6.) Having identified a position as "unscientific" the methodology of science has done its critical task. Against such a position it does not help to argue.
Other means are necessary then.

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Derselbe Gedankengang mit zusätzlichen Erläuterungen:

Keine allgemeine Richtigkeit ohne allgemeine Einsichtigkeit


Wir haben Fragen, auf die wir nach Antworten suchen.

Dieser Ausgangspunkt erscheint sinnvoll, auch wenn jede Frage wiederum eine Vorgeschichte hat. Vorausgesetzt wird hier nur, dass es eine Mehrzahl von Individuen gibt, die die gleiche Frage beantworten wollen. Dazu müssen sie die gleiche Sprache beherrschen. Dies scheint unproblematisch.

Es sollen nun nicht beliebige sondern „richtige“ Antworten gefunden werden. Was ist mit dem Wort „richtig“ in diesem Zusammenhang gemeint?

Es lassen sich verschiedene Bedeutungsaspekte des Wortes „richtig“ in Bezug auf Antworten unterscheiden. Dabei wird zugleich deutlich, was den Wert einer richtigen Antwort ausmacht.

Eine richtige Antwort kann man unverändert beibehalten, sie muss nicht korrigiert werden. Man muss sie nur einmal erlernen und kann sie dann dauerhaft dem eigenen Denken und Handeln zu Grunde legen. Dies vorhandene Wissen ist eine große Vereinfachung für den Einzelnen und für die Gesellschaft.

Ausgegangen wird von einer Mehrzahl von Individuen, die gemeinsam nach der richtigen Antwort auf eine Frage suchen. „Richtig“ bedeutet hier deshalb „richtig für alle gemeinsam“. Eine gemeinschaftlich richtige Antwort sollte jeder Einzelne seinem Denken und Handeln zu Grunde legen. Damit bilden richtige Antworten eine tragfähige Grundlage für das gemeinschaftliche Denken und Handeln der Individuen.

Wenn jemand den Anspruch erhebt, dass eine bestimmte Antwort die richtige ist und von allen Individuen dem eigenen Denken und Handeln zu Grunde gelegt werden sollte, so muss derjenige, der diesen Anspruch erhebt, allgemein einsichtige Gründe bzw. Argumente dafür angeben. Andernfalls ist sein Anspruch auf Richtigkeit nicht zu unterscheiden von einer Forderung nach Unterwerfung im Denken und Handeln. Damit ist eine Argumentation über die Richtigkeit einer Antwort mit ihm sinnlos geworden. Wer einen Anspruch auf Richtigkeit durch Gehorsamsforderungen einlösen will, schließt sich damit selber von der Argumentation aus.

Damit ist der Weg frei für die Bestimmung und Klärung derjenigen Methoden zur Beantwortung von Fragen, die allgemein nachvollziehbar und einsichtig sind, und für die Identifizierung derjenigen, die dies nicht sind.


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Besucherstatistik für Februar 2012 (Anzahl pro Tag)

(erstellt im Auftrag der STRATO AG) 


----------------------------------------Maximum------------------------------------Durchschnitt
Hits / Tag                                  2223 am 27.02.2012                                             1377
Gesendete Files / Tag                 2093 am 27.02.2012                                             1268
Pageviews / Tag                         1397 am 29.02.2012                                             876
Sessions / Tag                             783 am 27.02.2012                                             449
KBytes sent / Tag                   130135 am 29.02.2012                                            79782
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Ein Tipp:

Gute moderne online-Texte sind rar. Ein Weg hierzu führt über Google>mehr>Scholar zu einer Suchfunktion für wissenschaftliche Autoren.
Google gibt eine Liste der Veröffentlichungen des eingebenen Autors aus, geordnet nach der Häufikeit des Zitiertwerdens.
Nützlich ist, dass online verfügbare Texte durch den Zusatz "PDF" gekennzeichnet sind.


 

Einladung zur Diskussion

Hiermit lade ich zu einem Meinungsaustausch über den Ansatz der Ethik-Werkstatt ein.

Die vollständige, unveränderte Veröffentlichung aller* eingesandten Texte wird hiermit zugesichert.
Sie erfolgt in der Ethik-Werkstatt auf der Seite
Kritik an den Positionen der Ethik-Werkstatt
(* Natürlich gilt diese Zusicherung der Veröffentlichung nicht für Texte, die strafrechtlich relevante Inhalte haben, die nur Nonsense enthalten oder die sich nicht mit den Positionen der Ethik-Werkstatt befassen.)

Wer will, kann auch anonym teilnehmen.


Bitte senden Sie Ihre Meinung als e-Mail an die folgende Adresse:  wesche_eberhard@yahoo.de



***


Kritik und Fragen bitte als E-Mail senden an:

wesche_eberhard@yahoo.de
wesche_eberhard@yahoo.de

Kontakt / Impressum: "Ethik-Werkstatt.de". Verfasser und Herausgegeber: Dr.rer.pol. Eberhard Wesche, Bernburger. Str. 35 in 10963 Berlin


Ständiger Inhalt der Startseite:

Info zu dieser Website
Zu meiner Person als dem Herausgeber der Ethik-Werkstatt
Warum die Begründung von Moral und Recht den Schwerpunkt dieser Website bildet
Wie bewegt man sich in der Ethik-Werkstatt?
Wie findet man das, was man sucht?
Weitere Hinweise
Leitgedanken
Rechtliches


Info  

Die Ethik-Werkstatt ist eine persönliche philosophische Website, in der ich meine Überlegungen zur methodischen Beantwortung moralischer Fragen allen Interessierten zugänglich machen möchte. Es werden jedoch auch andere philosophische und gesellschaftspolitische Fragen aufgeworfen, wie die Alphabetische Liste aller Texte zeigt. Die Ethik-Werkstatt bietet also nicht nur Texte zur Ethik sondern zu normativen Fragen unterschiedlicher Art, seien es rechtsphilosophische, methodologische, politische, ökonomische oder pädagogische Fragen.

Großes Gewicht wurde dabei auf eine einfache und verständliche Darstellung gelegt, was nicht leicht ist, da es in der Philosophie um die Grundlagen unseres Denkens, Sprechens und Wissens geht, die im Alltag gewöhnlich nicht problematisiert werden. Damit wendet sich die Ethik-Werkstatt gegen das Verständnis von Philosophie als einer Art Geheimlehre nur für Eingeweihte, die in höheren Sphären schweben. 

Ich verbinde mit dieser Website die Hoffnung, dass sich der eine oder der andere findet, dem die hier behandelten Themen ebenfalls wichtig sind und der die hier angewandte Methode der Argumentation und Begründung für tragfähig und ausbaufähig hält.

Die Ethik-Werkstatt versteht sich als ein wissenschaftliches Projekt, das sich den strengen Kriterien intersubjektiver Nachprüfbarkeit stellt. Ich habe mich jedoch um eine allgemein verständliche Darstellung bemüht und hoffe, dass sowohl der philosophisch interessierte Laie als auch der Wissenschaftler "vom Fach" hier Anregungen erhält.

Wer analytisches Denken, klare Formulierungen und konstruktive Resultate schätzt, ist hier an der richtigen Stelle.

Ein erfolgreiches Stöbern auf den Seiten der Ethik-Werkstatt wünscht
                                                                                     Eberhard Wesche.
                                                                    (Für den Inhalt verantwortlicher Herausgeber)


Wenn diese Website für Sie interessant ist, dann weisen Sie bitte auch Freunde, Kollegen und Bekannte auf die "Ethik-Werkstatt" hin!


Zu meiner Person als dem Herausgeber der Ethik-Werkstatt

- Jahrgang 1943, aufgewachsen in Hannover
- 1971 Hochschulabschluss als Diplom-Soziologe an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur "Sozialen Kontrolle des sexuellen Verhaltens"
- 1971 Beginn der Lehrtätigkeit am Fachbereich Politikwissenschaft der FU Berlin (Otto-Suhr-Institut), zuletzt als Assistenzprofessor (bis 1983)
- 1976 Promotion im Fach Politikwissenschaft mit der Arbeit: "Zur Methodologie der normativen Sozialwissenschaften. Tauschprinzip - Mehrheitsprinzip - Gesamtinteresse". Diese Arbeit ist hier zugänglich.
(Im Klett-Cotta-Verlag erschien 1979 eine überarbeitete und gekürzte Fassung dieser Arbeit unter dem leicht geänderten Titel:
 "Tauschprinzip - Mehrheitsprinzip - Gesamtinteresse. Zur Methodologie normativer Ökonomie und Politik".
Dieses Buch ist als PDF-Datei hier verfügbar.)
- Ich bin verheiratet, habe drei inzwischen erwachsene Kinder und lebe in Berlin.

Mein wissenschaftlicher Werdegang


Warum die Begründung von Moral und Recht den Schwerpunkt dieser Website bildet

[Why the Foundation of Morals and Law is Situated in the Center of this Website]

Angesichts der vorhandenen Konflikte auf dem Raumschiff "Erde" zwischen Individuen, Gruppen und Staaten,
angesichts der kaum vorstellbaren Zerstörungskraft moderner Waffen,
angesichts des rapiden Schwindens überlieferter moralischer Bindungen vor allem in den großen Städten
    kommt der Suche nach sozialen Regelungen, denen alle gemeinsam zustimmen können, eine große Bedeutung zu.

[Considering the existing conflicts between individuals, groups and states on spaceship "Earth",
considering the nearly unimaginable destructive power of modern weapons,
considering the rapid diminishing of moral ties especially in the big cities
    the search for social rules to which all people together can consent acquires great importance.]

Wer Konflikte friedlich lösen will, muss nach Regelungen suchen, die für alle Beteiligten akzeptabel, die also allgemein konsensfähig sind.

[Who wants to settle conflicts peacefully, has to look for rules, which are acceptable for all people participating.]

Religiöse Überzeugungen sind für die Begründung allgemein zustimmungsfähiger Verhaltensregeln und sozialer Ordnungen deshalb nicht geeignet, weil sie nur innerhalb der jeweiligen Glaubensgemeinschaft Geltung beanspruchen können. Die religiösen Glaubensgemeinschaften haben unterschiedliche Weltbilder, aus denen sich unterschiedliche Moralvorstellungen ergeben, ohne dass ein Weg zur Überwindung dieser Unterschiede auch nur denkbar wäre. (Eine Vereinheitlichung der moralischen und politischen Positionen der vielen verschiedenen Religionen, wie sie der Theologe Hans Küng mit dem "Projekt Weltethos" anstrebt, erscheint nicht möglich, weil es an intersubjektiv nachvollziehbaren Methoden und Kriterien fehlt, um einen bestehenden Dissens aufzulösen.)

[Religious convictions are not appropriate for the foundation of generally acceptable rules of behaviour and social orderings, because they can demand validity only within the regarding community of faith. Religious communities have different conceptions of the world, from which there result different conceptions of morality without even a conceivable way to overcome these differences. (A unification of the moral and political positions of the numerous different religions, the theologian Hans Küng is striving for ("Project World Ethos"), seems impossible, for it lacks of intersubjectively valid and accepted methods and criteria to solve an existing dissent.)]

Von den großen Philosophen wurden Morallehren begründet, die keine religiösen Voraussetzungen enthalten. Trotz großer Leistungen mangelt es diesen Theorien jedoch letztlich an einer Methodik, die kompromisslos auf die intersubjektive Nachvollziehbarkeit aller Argumente und Behauptungen ausgerichtet ist.

[The great philosophers have founded systems of morality, which do not contain any religious premisses. But in spite of great achievements these theories are void of a method, which is strictly oriented towards the intersubjective testability of all arguments and assertions.]


Wie bewegt man sich in der Ethik-Werkstatt?

Wichtig hierfür sind die beiden Seiten Übersicht (alle Texte thematisch geordnet) und Alphabetische Liste aller Texte.

Von diesen beiden Seiten gelangt man per Mausklick zu allen Texten und man kommt auch - über Verknüpfungen am Anfang und am Ende jeder Seite - per Mausklick wieder zu ihnen zurück.

Viele Texte haben ein eigenes Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu den einzelnen Abschnitten, so dass man gezielt in den Text springen kann.

Tipp: Benutzen Sie die Tastenkombinationen Ihres Internet-Browsers, um zum Anfang oder zum Ende eines Textes zu gelangen oder um einen bereits aufgerufenen Text noch einmal anzusehen ("Vorwärts"- und "Zurück"-Pfeile anklicken).


Wie findet man, was man sucht?

Die Ethik-Werkstatt hat leider noch keine eigene Suchfunktion. Man kann jedoch GOOGLE zur Suche innerhalb der Ethik-Werkstatt benutzen, indem man dort als ersten Suchbegriff "Ethik-Werkstatt" eingibt und dann ein Stichwort für das, was man sucht, z. B. "Rousseau" oder "Demokratietheorie".

Man kann auch die Seite Alphabetische Liste aller Texte aufrufen und die Suchfunktion des eigenen Internet-Browsers benutzen. So kann man zumindest die Titel der Seiten schnell auf bestimmte Personen oder Themen hin durchsuchen.

Mit der Suchfunktion des eigenen Internet-Browsers kann man auch innerhalb der einzelnen Texte suchen.

Schließlich kann man auch den Abschnitt markieren und kopieren und ihn dann in die leere Seite eines Textverarbeitungsprogramms (Word o. a.) einfügen. Dann kann man die meist sehr komfortablen Suchfunktionen des Textverarbeitungsprogramms verwenden.

Auf der Seite Übersicht sind die verschiedenen Texte nach Gebieten geordnet, sodass man die Ethik-Werkstatt auch systematisch nach Themen durchsuchen kann.

Wenn Sie Seiten der Ethik-Werkstatt direkt aufrufen wollen, achten Sie bitte auf die genaue Groß- und Kleinschreibung des Dateinamens. Leider wurde dies nicht einheitlich vorgenommen. Vergessen Sie außerdem bei der Webadresse nicht, die Endung  ".htm"! Bei Problemen empfiehlt sich der Weg über die Startseite mit " www.Ethik-Werkstatt.de ".


Weitere Hinweise

Die Ethik-Werkstatt besteht aus Volltexten, die als Dateien im Format HTML erstellt wurden. Sie können als Fließtexte problemlos markiert und kopiert werden. Eine Ausnahme bildet das Buch Tauschprinzip - Mehrheitsprinzip - Gesamtinteresse. Stuttgart: Klett-Cotta 1979, das im PDF-Format verfügbar ist. 

Hinzuweisen ist noch auf das "Das kleine ABC des klaren Denkens". Dies Lexikon ist allerdings kein allgemeines Nachschlagewerk, sondern es stellt Begriffe bereit, die als "Denkwerkzeuge" für Analyse und Kritik dienlich sind. Wem die Texte der Ethik-Werkstatt zu schwierig oder ungewohnt sind, sollte einmal im Lexikon blättern und sich so mit den Begriffen vertraut machen. Dies Vorgehen ist auch bei nur elementaren Deutschkenntnissen hilfreich, da die englischen Begriffe für die Stichworte immer mit genannt werden.

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In der deutschen Enzyklopädie von Wikipedia habe ich einige Artikel (mit)verfasst. Leider ist inzwischen das Meiste überschrieben worden  Eine Liste dieser Artikel findet man hier.

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Schließlich muss auch noch Mein öffentliches Notizbuch erwähnt werden, in dem es weniger wissenschaftlich aber dafür vielleicht etwas wirklichkeitsnäher und persönlicher zugeht.

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Wer die philosophische Position kennenlernen will, die ich in der Ethik-Werkstatt vertrete, der sollte am besten lesen:

Zur Methodologie normativer Wissenschaft * * (40 K)

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Diskussionen zu einigen hier behandelten Themen findet man in den "Philosophischen Foren PhilTalk". Zu den teilweise umfangreichen Diskussionen, an denen ich beteiligt war, gelangt man über die Verknüpfungen auf der Seite "Diskussionen bei PhilTalk".

Einige Diskussionen habe ich auch in dem Forum Philosophie-Raum geführt. Man findet eine Liste der Themen und einen Link zu diesem philosophischen Forum auf der Seite Diskussionen im Philosophie-Raum.

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Für Besucher mit geringen Deutschkenntnissen sei auf folgende Texte in Englisch hingewiesen:

How to solve the Arrow paradox *** (14 K)

The Majority Alternative ** (11 K)

Rules for Discussion * (10 K)

Ten Theses about the Methodological Foundation of Normative Knowledge (12 K)
*** (12 K)

The Golden Rule * (13 K)

                                                                                        

Auch das Lexikon kann bei Sprachschwierigkeiten helfen, da zu jedem Stichwort der entsprechende englische Begriff beigefügt ist.

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Nicht alle Texte haben Aufsatzform. Einige Texte bestehen aus Notizen. Es ist eben eine Werkstatt, in der man auch Unfertiges vorfindet. Manche der Texte in Notizform entstammen Diskussionsbeiträgen. Das erklärt den gelegentlichen Dialogstil, der sich nicht immer beseitigen ließ. Auch wenn dies akademischen Standards nicht immer genügt, so können doch auch von solchen unfertigen und vorläufigen Texten Anregungen zu weiteren Überlegungen ausgehen.

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Bei Texten über Theoretiker (Sekundärliteratur) wie Rousseau, Kant, Bentham, Hobbes, Locke, Mill, Arrow, Buchanan und Tullock, Hennis, Fraenkel, Hare, Downs, Rawls, Harsanyi, Farquharson, Hoerster, Nida-Rümelin, Apel oder Habermas habe ich mich bemüht, die Autoren in Zitaten möglichst selber zu Wort kommen zu lassen. Aus fremdsprachigen Texten entnommene Zitate habe ich übersetzt.

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Achtung: Die Texte werden - wie es in einer Werkstatt üblich ist - von Zeit zu Zeit überarbeitet. Insofern kann es im Laufe der Zeit gegenüber früheren Versionen derselben Seite zu Unterschieden kommen. Es empfiehlt sich - vor allem bei der Benutzung von Texten in Gruppen - darauf zu achten, dass alle die neueste Version haben - oder zumindest die gleiche.

Es werden auch Texte ausgemustert. In diesem Fall ("not found") empfiehlt es sich, in der Übersicht oder der Alphabetischen Liste nach entsprechenden Seiten zu suchen. Manchmal werden auch veraltete oder fehlerhafte Links zur Ethik-Werkstatt mitgeteilt (Fehlermeldung: "Website nicht gefunden"). In diesem Fall sollte man die Adresse verkürzen auf www.ethik-werkstatt.de und damit die Startseite aufzurufen. Von hier aus kann man dann mit der Alphabetischen Liste oder der Übersicht weitersuchen.

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In der Ethik-Werkstatt kommt es in erster Linie darauf an, ob die vorgetragenen Argumente richtig sind und ob sie bei der Beantwortung der gestellten Frage weiterhelfen. Ob die Argumente neu sind und wer sie zuerst entwickelt hat, ist dem gegenüber eher nachrangig. Die Beiträge beanspruchen deshalb auch nicht unbedingt Originalität und das Zitieren anderer Autoren spielt eine geringere Rolle als in der Wissenschaft sonst üblich. (Die Autoren, von denen ich gelernt habe, mögen mir verzeihen, wenn sie nicht immer genannt werden.)

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Die Literaturverweise sind leider bisher eher spärlich und z. T. unvollständig. Zumindest gibt es eine zentrale Literaturliste.

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Noch ein Tipp. Wenn man Texte direkt am Bildschirm lesen will, so kann man sich die Sache dadurch komfortabler machen, dass man auf der betreffenden Seite alles markiert und kopiert und dies dann in ein leeres Word-Dokument einfügt. Dann kann man - zumindest bei neueren Word-Versionen - unter dem Menüpunkt "Ansicht" die Buchform wählen, bei der die Zeilen nur halb so lang sind und so der Übergang zur nächsten Zeile erleichtert wird.

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Zum Schluss noch eine Entschuldigung: Wenn um der Kürze willen meist nur von "Autoren", "Wissenschaftlern", "Staatsbürgern" etc. die Rede ist, so sind damit natürlich immer zugleich auch die Autorinnen, Wissenschaftlerinnen, Bürgerinnen etc. gemeint.

zum Anfang


Die Ethik-Werkstatt hat die folgenden Internet-Adressen:

 www.ethik-werkstatt.de / www.ethikwerkstatt.de / www.ethics-workshop.de


 


Leitgedanken:

Die Philosophie muss sich all der wichtigen Fragen annehmen, für deren Beantwortung sich die anderen Wissenschaften als unzuständig erklärt haben.

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Im Nachdenken über Moral und Ethik ist ein Umdenken erforderlich.
Statt zu fragen: "Gibt es allgemeingültige Normen für das Handeln der Menschen?"
müssen wir fragen: "Wie müssen Normen beschaffen sein, um allgemein anerkennbar zu sein?"

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Nur wenn jede Aussage und jeder Gedankenschritt auf intersubjektive Nachvollziehbarkeit und Übernehmbarkeit geprüft wird, kann man von einem "wissenschaftlichen" Vorgehen sprechen.

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Normative Ethik ist das Bemühen um gemeinsame und dauerhafte Antworten auf die Frage, wie gehandelt werden soll.

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Im Unterschied zur vorherrschenden Meinung bin ich der Ansicht, dass die Philosophie wichtige Beiträge zu realen Problemen der Zeit leisten kann.

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 Mit der schwindenden Glaubwürdigkeit der religiösen Weltbilder fehlt den moralischen und rechtlichen Ordnungen eine allgemein anerkannte Grundlage.
 Pseudowissenschaftliche Theorien der verschiedensten Spielarten versuchen, dies Vakuum auszufüllen.
Die Analyse und Kritik dieser Ideologien kann keine Wissenschaft besser leisten als die Philosophie.

***

 

Anstelle einer Verweigerungshaltung gegenüber moralischen, rechtlichen und politischen Fragen,
wie sie die vom Positivismus geprägten philosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts eingenommen haben,
sehe ich es als Aufgabe der Philosophie an,
sich dieser keineswegs sinnlosen Fragen anzunehmen und nach begründeten Antworten auf diese Fragen zu suchen.

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Rechtliches

Alle Texte unterliegen dem Urheberschutz. Wenn jemand Gedanken oder Texte aus der Ethik-Werkstatt abdrucken oder anderweitig veröffentlichen will, so mag er dies gerne und unentgeltlich tun, sofern er als Quelle angibt:

Eberhard Wesche in: "Ethik-Werkstatt.de"

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Es wird generell erlaubt, dass Suchmaschinen auf die Ethik-Werkstatt verweisen und dass auf anderen Websites Web-Links zur Ethik-Werkstatt eingerichtet werden.

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Für Web-Links bzw. Verknüpfungen in der Ethik-Werkstatt, die zu anderen Websites führen, wird in Bezug auf deren Inhalt keinerlei Verantwortung übernommen, da sich die Inhalte von Web-Sites jederzeit ändern können. Alle Empfehlungen dieser Art sind deshalb unverbindlich und sind vom Benutzer selber zu prüfen.

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Alphabetische Liste aller Texte
Übersicht


Ethik-Werkstatt: Ende der "Startseite" / Letzte Bearbeitung siehe Datum am Anfang / Eberhard Wesche

Wer diese Website interessant findet, den bitte ich, auch Freunde, Kollegen und Bekannte auf die "Ethik-Werkstatt" hinzuweisen.